KUNSTFABRIK
 
 
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Die Kunstfabrik stellt sich vor

 

Die Kunstfabrik Köpenick GmbH wurde 1992 als gemeinnütziger Beschäftigungsträger gegründet, um in einem Gebiet mit einer überdurchschnittlich hohen Arbeitslosigkeit im künstlerischen Bereich (hier waren der Fernsehfunk und der Rundfunk der DDR angesiedelt), den betroffenen Menschen eine Chance zu geben, sich auf die neuen Verhältnisse der Marktwirtschaft einzustellen. Im Ergebnis dieser Aktivitäten entstanden eine Reihe von Ausgründungen bzw. wagten viele engagierte Mitarbeiter den Sprung in die Selbständigkeit. Seit dem ist die Kunstfabrik Köpenick ein fester Partner der Arbeitsagenturen, der JobCenter sowie der Servicegesellschaften des Landes Berlin, als auch der Sozial- und Kulturämter, um nur die Wichtigsten zu nennen. 1996 kam der gemeinützige Förderverein Kunstfabrik e.V. dazu, der vielfältige sozio-kulturelle Aktivitäten betreute und organisierte.

Warum aber „Kunstfabrik“? Nun, das erste Domizil befand sich in der Tabbertstraße 10, einem ehemaligem Fabrikgelände und auf der ersten Betriebsversammlung votierten deshalb die Mitarbeiter einhellig für den noch heute gültige Namen „Kunstfabrik“.

In den ersten Jahren arbeiteten die Mitarbeiter über öffentlich geförderte Beschäftigungsverhältnisse in der Kunstfabrik (Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Lohnkostenzuschüsse), hauptsächlich in den Gewerken Malerei, Grafik, Bühnenbau und Kostüm sowie darstellender Kunst und Denkmalpflege. Zu den Kunden zählten u.a. die Komische Oper, das Metropol Theater, das Schauspielhaus und die Oper in Leipzig, den Friedrichstadtpalast, die Kammeroper Schloß Rheinsberg. Auch Veranstaltungen für das ICC waren für uns eine Herausforderung.

Mit Beginn des Jahres 1994 wurden von der Kunstfabrik zunehmend Projektarbeiten von und für Kinder und Senioren in den Mittelpunkt der Aktivitäten gerückt. Dieses geschieht heute unter anderem im Bereich Kunsthandwerk, z. B. Arbeiten mit Naturmaterialien (Holz und vieles mehr), Seidenmalerei und Salzteigarbeiten. Aber auch ein Cafe Kreativ, Gedächtnistraining, Verkehrserziehung und Projekte im Rahmen der darstellende Kunst, wie Gesang und Schauspiel für alle Altersklassen werden angeboten.

Für viele Kinder und Senioren in Treptow-Köpenick, Neukölln, Prenzlauer Berg, Weißensee und Pankow ist die Kunstfabrik mit ihren vielfältigen Angeboten zur kreativen Freizeitgestaltung ein fester Begriff geworden.

Jährlich nutzen mehrere 1000 Kinder die Kreativzirkel mit unseren Angeboten in Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen und auch in den Räumlichkeiten der Kunstfabrik selbst. Die Kinder können entsprechend ihren Interessen aus verschiedenen Werkstoffen auswählen. So dient zum Beispiel das Gestalten von Fliesenmosaiken auf Holz oder Ton bei den Kindern dazu, eine gute Farb- und Formharmonie zu entwickeln. Besonders gefragt bei den Kindern sind immer Gegenstände, die sich zum Verschenken eignen.

Aber auch „Kiezgeschichten“ vom Beginn der „Goldenen Zwanziger“ bis hin in die nahe Vergangenheit werden durch Initiative der Kunstfabrik erfasst, um sie der Nachwelt zu erhalten. In vielen Einzelgesprächen mit Zeitzeugen wurden und werden mit Fleiß, Geduld und großem Einfühlungsvermögen ältere, mitunter einsame Menschen aufgesucht, die gern aus ihrem Leben Heiteres aber auch Nachdenkliches erzählen. Im Ergebnis dieser Arbeiten sind mehrer Bände mit Kiezgeschichtenb sowie Jahrbücher für Treptow-Köpenick erschienen (siehe Editionen), die eine Vielzahl von Zeitzeugen zu Wort kommen lassen.

Die Kunstfabrik ist mit ihren Projekten seit langem in verschiedenste Aktivitäten der Sozialämter involviert und präsentiert die Ergebnisse der Arbeit regelmäßig auf den regionalen Sozialmärkten. In den vergangenen Jahren nahm die Bereitschaft von Personen aus verschiedenen Berufs- und Altersschichten zur ehrenamtlichen Mitarbeit stetig zu. Ihr Engagement in einer Vielzahl unserer sozialen Projekte wollen wir ganz besonders hervorheben.

 

 

Die Kunstfabrik in Oberschöneweide
Tabbertstraße 10
(1992 bis 1998)
 

 

Die Kunstfabrik war von 1998 bis 2016 in der Friedrichshagener Straße 9
beheimatet.

Parallel dazu befindet sich seit 2016 eine Geschäftsstelle in der Anzengruber Straße 15, in Neukölln

 

Besuch des Bürgermeister
Dr. Klaus Ulbricht und des MdB Siegfried Scheffler in der Kunstfabrik 2002

 

Festumzug anlässlich des Köpenicker Sommers
 

Projekttage mit Kindern
         
         
     
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